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Gezielte Hilfe für den Südosten Indiens
Die mörderischen Tsunamiwellen an Weihnachten 2004 und ihre erschreckenden und leidvollen Folgen waren Anlass für unser Engagement im Südosten Indiens.
Ziel ist eine verantwortungsvolle und nachhaltige Begleitung, die die Entwicklung in Südindien kontinuierlich unterstützt.
Die Ärmsten der Armen
In Indien zählen die Unberührbaren, die “Dalits”, zu den besonders Benachteiligten. In der stark religiös geprägten indischen Gesellschaft stehen sie ganz unten und außerhalb des Kastenwesens. Sie haben keinen Besitz und keine Rechte, und Dalits sind heute ohne Chance auf ein eigenverantwortliches, besseres Leben.
Viele (im Bundesstaat Tamilnadu z.B. stellen sie 60 % der Bevölkerung) leben in armseligen Dörfern, als Fischer oder als Fronarbeiter für “Landlords”, ohne eigenen Grund und Boden, von der Hand in den Mund, oft ohne eigene Bürgermeister oder andere soziale Vertretungen.
Basis für ein besseres Leben
Einfache aber stabile Gemeindehäuser (Community Halls) sind ein wichtiger Grundstein für die soziale Entwicklung, die den Dalits bisher verwehrt war. Denn Erfahrungen zeigen: Wer der Gemeinschaft einen Ort gibt, verbessert nicht nur die medizinische Versorgung. Auch die Chance auf Bildung und damit die Chancen zur Selbsthilfe steigen.
Die Community Halls
- schützen bei Hochwasser das ganze Dorf
- dienen als Treffpunkt für Versammlungen, Informationsveranstaltungen, aber auch für Hochzeiten und andere Feste
- sind Schulen für Kinder und Erwachsene (viele sind Analphabeten)
- bieten Räume für medizinische Erstversorgung, für dringende Fortbildungen und Nähkurse für die Frauen
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