Zentrale Rufnummer:(04152) 87 56 0

Kreisverband

Herzogtum Lauenburg

Der Rettungshundezug des Arbeiter-Samariter- Bundes im Kreis Herzogtum Lauenburg hat im Jahr bis zu zwanzig Einsätze. Dabei bildet er mit den umliegenden Rettungshundestaffeln einen starken Verbund, der bereits in der Vergangenheit sein Können gezeigt hat.

Einsatzbericht aus Havekost

Vermist wurde eine männliche Person aus Hamburg, als um 15.45 die Funkmeldeempfänger der ehrenamtlichen Mitglieder des Arbeiter Samariter Bundes piepsten. Der Mann, welcher mit suizidalen Absichten in einen Feldweg zwischen Schwarzenbek und Havekost gefahren war, verließ sein Fahrzeug, welches später durch Spaziergänger gefunden wurde. Nachdem zwei Mantrailer der Polizei die Spur in ein ca. 500 Meter entferntes Waldgebiet verfolgt hatten, verloren sie diese auf einer Lichtung. Nun kamen die Rettungshunde zum Einsatz. In einer Suchkette, in der alle 50 Meter ein Team läuft, wurde in dem Wald gesucht. Nach ca. 150 Metern erschallte das Bellen der Rettungshündin Fenja. Hundeführerin Manuela Schröder lief in die Richtung aus der sie ihren Hund anzeigen hörte. Es war tatsächlich der Vermisste, den die Holländische Schäferhündin gefunden hatte. Sofort eilten die Hundeführer zur Fundstelle und versorgten den stark unterkühlten, bewusstlosen Mann. Über Funk wurde der Einsatzleitung der Standort bekannt gegeben, und es konnten Notarzt und Rettungsdienst zum Vermissten geschickt werden. Hündin Fenja bekam zur Belohnung einen extra großen Knochen am Abend des erfolgreichen Einsatztages von ihrem sehr stolzen Frauchen.

Ihr Ansprechpartner Wilfried Zinn (Stellv. Zugführer) ist unter 0171 / 312 11 439 oder per E-Mail an Christian Holm unter
 ch.holm@gmx.de erreichbar.

Landesverband
Schleswig-Holstein

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Ausbildung und Training

Wir üben zweimal in der Woche. Mittwochs abends und am Wochenende Samstags oder Sonntags im Wechsel. Damit die Hunde sich nicht an ein bestimmtes Gebiet gewöhnen und zu “schummeln” anfangen, wechseln wir die Gebiete. Zur Zeit stehen uns bis zu 10 Gebiete zur Verfügung. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Waldgebiete, aber auch Felder und Wiesengelände. Die Hunde lernen, wie sie sich in den verschiedenen Geländen zu verhalten haben.
Darüber hinaus stehen aber auch Unterordnung und Klettern auf dem Programm. Für das Klettern benutzen wir Geräte, wie z.B. die Wippe, das Wackelbrett, die Feuerstraße oder das große Gerüst. Hierbei wird dem Hund viel abverlangt, denn die verschiedenen Untergründe sind nicht immer sehr agenehm zu gehen.
Bei diesen ganzen Übungen wachsen Hund und Herrchen oder Frauchen zu einem Team zusammen. Der Führer lernt den Hund zu “lesen”, und der Hund steigert sein Vertrauen. Beides ist für die späteren Einsätze unerlässlich. Die Ausbildung von Hund und Hundeführer hat die Rettungshundeprüfung zum Ziel und setzt kontinuierliches Arbeiten und regelmäßiges Erscheinen bei jedem Wetter voraus. Der Zeitaufwand ist nicht ganz unerheblich, da wir pro Übungstag ca. 3 bis 4 Stunden unterwegs sind.
Nicht nur die Hunde müssen lernen. Für die Hundeführerinnen und Hundeführer gibt es zusätzlich einen theoretischen Teil. Dieser setzt sich zusammen aus Karten- und Kompasskunde, Funklehrgang und Erste-Hilfe Mensch / Hund, Taktik, u.a.
Dieses alles hört sich aber schlimmer an, als es wirklich ist. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und suchen immer interessierte.

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Geesthachter Str. 82  21502 Geesthacht 
TEL. 04152 87 56 0 FAX 04152 87 56 66

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