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Wir üben zweimal in der Woche. Mittwochs abends und am Wochenende Samstags oder Sonntags im Wechsel. Damit die Hunde sich nicht an ein bestimmtes Gebiet gewöhnen und zu “schummeln” anfangen, wechseln wir die Gebiete. Zur Zeit stehen uns bis zu 10 Gebiete zur Verfügung. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Waldgebiete, aber auch Felder und Wiesengelände. Die Hunde lernen, wie sie sich in den verschiedenen Geländen zu verhalten haben. Darüber hinaus stehen aber auch Unterordnung und Klettern auf dem Programm. Für das Klettern benutzen wir Geräte, wie z.B. die Wippe, das Wackelbrett, die Feuerstraße oder das große Gerüst. Hierbei wird dem Hund viel abverlangt, denn die verschiedenen Untergründe sind nicht immer sehr agenehm zu gehen.  Bei diesen ganzen Übungen wachsen Hund und Herrchen oder Frauchen zu einem Team zusammen. Der Führer lernt den Hund zu “lesen”, und der Hund steigert sein Vertrauen. Beides ist für die späteren Einsätze unerlässlich. Die Ausbildung von Hund und Hundeführer hat die Rettungshundeprüfung zum Ziel und setzt kontinuierliches Arbeiten und regelmäßiges Erscheinen bei jedem Wetter voraus. Der Zeitaufwand ist nicht ganz unerheblich, da wir pro Übungstag ca. 3 bis 4 Stunden unterwegs sind. Nicht nur die Hunde müssen lernen. Für die Hundeführerinnen und Hundeführer gibt es zusätzlich einen theoretischen Teil. Dieser setzt sich zusammen aus Karten- und Kompasskunde, Funklehrgang und Erste-Hilfe Mensch / Hund, Taktik, u.a. Dieses alles hört sich aber schlimmer an, als es wirklich ist. Wir arbeiten alle ehrenamtlich und suchen immer interessierte.
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